Optische Begriffe - Glossar
- Abduktion
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Auswärtsdrehung eines Auges
- Adaption
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Vorgang der Anpassung des Auges an die veränderten Sehbedingungen (Lichtdichte)
- Adduktion
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Einwärtsdrehung eines Auges
- Akkommodation
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Anpassung des Auges an unterschiedliche Entfernungen (Nah- und Ferneinstellung)
- Alterssichtigkeit - Presbyopie
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Um stufenlos scharf sehen zu können, müssen die Augenlinsen die Fähigkeit haben, sich auf die jeweils gewünschte Entfernung scharf einstellen zu können. Dieser Vorgang wird Akkommodation genannt. Je näher der fixierte Punkt an das Auge kommt, umso stärker muss die Brechkraft der Augenlinse werden. Die Linse funktioniert dann ähnlich wie das Zoom – Objektiv in einer Kamera.
Durch den Alterungsprozess der Zellen verhärtet sich mit zunehmendem Alter die Augenlinse und verliert dadurch die Fähigkeit sich stärker zu wölben. In Folge wird die Akkommodationsbreite (=jener Bereich zwischen scharf gesehenen Fern- und Nahpunkt) immer kleiner und der gewünschte Lesetext muss dadurch vom Auge weiter weg gehalten werden, um scharf lesen zu können.
In weiterer Folge kommt es durch die mangelnde Durchlässigkeit der Augenlinse zu einem Kontrastverlust. Die Augenlinse bildet neue Zellen immer an der Außenseite, sodass die alten Zellen in die Linsenmitte wandern. Das bewirkt eine langsame, aber ständige Trübung der Augenlinse.
Weiters kommt es zu einer Linsenverhärtung, die sich besonders beim Akkommodationsvorgang (=Einstellung auf verschiedene Entfernungen) negativ auswirkt.
- Ametropie
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Fehlsichtigkeit, bei der der Fernpunkt des Auges nicht im Unendlichen liegt. Man unterscheidet Kurz-, Weitsichtigkeit und Astigmatismus
- Amplyopie
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Sehschwäche. Minderung der Sehschärfe durch gestörtes Binokularsehen oder durch ungenügende Abbildung auf der Netzhaut
- Anamnese
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Krankengeschichte, Vorgeschichte der Person
- Aniseikonie
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Verschieden große Netzhautbilder die im Auge abgebildet werden
- Anisokorie
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Ungleiche Pupillenweite. Kommt fast immer bei nicht intaktem Reaktionsvermögen vor
- Anisometrie
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Ungleichsichtigkeit. Durch unterschiedliche Brechkraft der Augen kommt es zu ungleichgroßen Netzhautbildern, die nur bis zu einem bestimmten Wert vom Gehirn ausgeglichen werden können.
- Anomalie
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Ungleichheit, Unregelmäßigkeit
- Aphakie
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Fehlen der Augenlinse
- Applanationstonometer
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Augeninnendruckmesser
- Asphärisches Glas
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Von der normalen gleichmäßigen Form abweichend geschliffene Brillenglasoberfläche. Diese Schleiftechnik dient zur Dickenreduktion.
- Asthenopie
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Schnelle Ermüdung der Augen. Diese Beschwerden können z.B. bei einer nicht oder nur unvollständig auskorrigieren Weitsichtigkeit auftreten.
- Asthenopie
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Augenbedingte unspezifische Beschwerden. Diese können Druck- oder Schmerzgefühl in Augen, Stirn- oder Kopfbereich, Augenbrennen, Lichtempfindlichkeit oder Schwindel
- Astigmatismus
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Beim Blick durch eine Glasplatte (z.B.: Fensterscheibe) bleibt das fixierte Objekt unverändert. Wird anschließend diese Platte gekippt, kommt es zu Verzerrungen. Diese können auch im Auge vorkommen. Nämlich dann, wenn die Hornhaut oder die Augenlinse nicht gleichmäßig rund ist, sondern von dieser Form leicht abweicht.
- Bifokalglas
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Zweistärkenglas. Dieses Glas hat ein Fern- und ein sichtbares Nahteil.
- Binokularsehen
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Sehen bei gleichzeitiger beidäugiger Wahrnehmung von Sehobjekten, die dadurch in der Regel räumlich gesehen werden.
- Bulbus
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Augapfel
- Chalazion
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Hagelkorn. Erbsengroße, chronische granulierende Entzündung der meibomschen Drüsen (zur Linderung meist operative Entfernung notwendig)
- Chorioidea
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Aderhaut. Gefäß- und Pigmentreicher hinterer Abschnitt der mittleren Augenhaut. Sie versorgt das Pigmentepithel und die Stäbchen-Zapfen-Schicht mit Nährstoffen.
- Chorioiditis
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Entzündung der Chorioidea (Aderhaut)
- Commotio retinae
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Netzhauterschütterung
- Congenitale Ektoopien
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angeborene Auswärtsstülpung der Augenlider
- Congenitaler Katarakt
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angebohrender Grauer Star, Linsentrübung
- Conjunktiva
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Bindehaut
- Cornea
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Hornhaut des Auges
- Corpus Vitreum
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Glaskörpervordrang des Augapfels (Bulbus) aus der Augenhöhle. Es kommt zu einer Bewegungseinschränkung.
- Dakryoadentitis
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Tränendrüsenentzündung
- Dioptrie
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Maßeinheit für die brechende Einheit optischer Systeme. Sie wird errechnet durch den Kehrwert einer in Meter gemessenen Strecke bzw. Brennwert.
- Diplopie
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Doppeltsehen
- Dominanz
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Beim Binokularsehen häufig vorkommende Vorherrschaft eines Auges. Die Dominanz kann sich auf verschiedene Qualitäten des Sehens, Konturenwahrnehmung, Helligkeit und Farbempfinden auswirken und ist nicht unbedingt an das Auge mit der besseren Sehschärfe gebunden.
- Ductus
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Tränennasengang (Verbindung zwischen Tränensack und Nase)
- Dystrophie
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Ernährungsstörung
- Emmetropie
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Normalsichtigkeit, bei der der Fernpunkt des Auges im Unendlichen liegt. Das Auge ist im Verhältnis zum Brechwert optimal gebaut. Lichtstrahlen werden nach der Brechung durch die Hornhaut und Linse auf der Netzhaut scharf abgebildet.
- Enophtalmus
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Tiefes Zurücksinken des Augapfels (Bulbus) in die Augenhöhle (Orbita)
- Epikanthus
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Lidhautfalte
- Exophthalmus
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Vordrang des Augapfels (Bulbus) aus der Augenhöhle. Es kommt zu einer Bewegungseinschränkung.
- Fernpunkt
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Auf der verlängerten Augenachse – normalerweise im Unendlichen – gelegenen Punkt, auf dem das Auge beim Sehen in die Ferne eingestellt ist.
- Fixation
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Zustand, bei dem ein Objektpunkt angeblickt wird. bei einäugiger Fixation wird der Fixationspunkt im Normalfall innerhalb der Netzhautgrube (Stelle des schärfsten Sehens)
- Fovea centralis retinae
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Die vertiefte innerste Stelle des gelben Fleckes (Macula lutea), die Stelle des schärfsten Sehens
- Fusion
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Verschmelzung beider Bildeindrücke zu einem im Gehirn.
- Führung
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Dominanz eines Auges bei Blickbewegungen im Binokularsehen
- Gebrauchsblickfeld
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Im natürlichen Sehen ausgenutzter Bereich innerhalb des Blickfeldes. Zum Anblicken eines Objektes außerhalb des Gebrauchsblickfeldes erfolgen im Normalfall erst Kopf- und dann auch Körperbewegungen
- Gesichtsfeld
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Gesamtheit aller Punkte, die bei unbewegtem Kopf und Primärstellung der Augen gleichzeitig wahrgenommen werden können. Zu unterscheiden sind ein- und beidäugiges Gesichtsfeld.
- Glandula lacrimalis
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Tränendrüse
- Glaukom
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Erhöhter Augeninnendruck
- Gleitsichtglas
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Brillenglas für stufenloses Sehen (ohne sichtbaren Trennlinien im Glas) in alle Entfernungen.
- Grauer Star
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Auch Katarakt. Eintrübung der normalerweise klaren und lichtdurchlässigen Augenlinse
- Hauptblickrichtung
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Die Hauptblickrichtung für die Ferne ist im Allgemeinen um etwa 5° bis 10° gegen die Nullblickrichtung (Blick gerade aus) nach unten geneigt. Dieser Seheinstellung kann über längere Zeit beschwerdefrei eingenommen werden.
- Hemeralopie
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Nachtblindheit
- Hemmung
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Durch einen Reiz oder eine Aufmerksamkeitsverlagerung bewirkte, neuronal hervorgerufene Minderung der Funktion von Sinnes- oder Nervenzellen.
- Heterophorie
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Latentes Schielen; nur vorübergehendes Abweichen der Augen von ihren parallelen Blicklinien infolge Störung des Gleichgewichts zwischen den äußeren Augenmuskeln.
- Heterotropie
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Gleichbedeutend mit Strabismus (Schielstellung des Auges)
- Hordeolum
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Gerstenkorn
- Hornhautdystrophien
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Sammelbegriff verschiedener Hornhauterkrankungen
- Hyperthyrose
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Überfunktion der Schilddrüse
- Hyphaema
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Blutansammlung in der vorderen Augenkammer (Iritis, Verletzung oder Infektion)
- Hypopyon
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Eiteransammlung
- Hyposphagma
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Blutung unter der Bindehaut
- Idiopathische Netzhautablösung
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Ohne erkennbare Ursache entstandene Netzhautablösung
- Indikation
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Heilanzeige
- Inklinationswinkel
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Bügelneigung. Winkel zwischen der Fassungsebene und der Mittellinie eines jeden der beiden Bügel.
- Instrumentenmyopie
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Beim Einblick in optische Instrumente kann sich eine unwillkürliche (ohne eigenen Willen) Akkommodation ergeben, die zu einer vorübergehenden Kurzsichtigkeit führen kann.
- Intraoculare Linse
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Kunststofflinse, die anstelle der entfernten Augenlinse (z.B. bei der Operation des Grauen Stars) ins Augeninnere eingepflanzt wird
- Intraokular
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Beschreibung jenes Bereiches innerhalb des Auges
- Iridodialyse
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Ablösung der Iris vom Zilliarrand
- Iridoparalysis
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Lähmung des Pupillenverengers
- Iridozyklitis
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Entzündung der Iris und des Ziliarkörpers
- Iris
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Regenbogenhaut. Sie wirkt als Blende und reguliert die in das Augeninnere fallende Lichtmenge. Mit Farbkontaktlinsen kann eine Farbänderung der Iris erzeugt werden.
- Irodonesis
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Schlottern der Iris nach Linsenentfernung
- Ischämie
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Unterbrechung oder spürbare Verringerung der Durchblutung, Blutleere einzelner Organe, führt bis zur Nekrose (Zell- oder Gewebstod)
- Isometropie
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Refraktionsgleichheit. Gleicher Refraktionswert beider Augen
- Karzinom
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Bösartiges Geschwulst (Krebs)
- Katarakt
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Grauer Star. Eintrübung der normalerweise klaren und lichtdurchlässigen Augenlinse
- Keratitis
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Hornhautentzündung
- Keratitis disciformis
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Scheibenartige, langwierige Hornhautentzündung
- Keratoglobus
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Kugelförmige Erweiterung der Hornhaut
- Keratokonus
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Hornhautkegel
- Keratomykose
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Pilzinfektion der Hornhaut
- Keratoplastik
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Hornhautersatz durch Transplantation
- Kolobom
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Angeborene oder erworbene Spaltbildung (Iris-, Lid-, …)
- Kompensation
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Teilweiser oder vollständiger Ausgleich einer Fehlsichtigkeit durch entsprechende Muskelanstrengung.
- Konjunktivitis
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Bindehautentzündung. Entzündungsreiz mit vermehrter Blutfülle(rotes Auge), der durch Einflüsse überwiegend aus der Umwelt, aber auch durch Reize aus der Lederhaut, der Hornhaut, der Regenbogenhaut und aus den Lidern hervorgerufen wird.
- Konkaves Glas
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Brillenglas für Kurzsichtige. Dieses Glas hat eine zerstreuende (Minusglas) Wirkung
- Konvergenz
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Einwärtsdrehung beider Augen
- Konvexes Glas
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Brillenglas für Weitsichtige. Dieses Glas hat eine sammelnde (Plusglas) Wirkung.
- Korrektion
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Ausgleichen eines Sehfehlers durch Sehhilfen
- Kotusionsverletzung
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Quetschverletzung
- Kurzsichtigkeit - Myopie
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Kurzsichtigkeit ist die häufigste Sehschwäche. Bei dieser Art der Fehlsichtigkeit sind die Objekte in der Nähe scharf und klar erkennbar. Je größer allerdings die Entfernung wird, umso unschärfer werden diese.
Bei der Kurzsichtigkeit ist die Brechkraft des Auges zu hoch. Deshalb kreuzen sich die ins Auge eintreffenden Lichtstrahlen schon vor der Netzhaut. Zum Ausgleich wird als Korrekturglas ein Minusglas verwendet. Dieses Glas verringert die Sammelwirkung des Auges durch eine Zerstreuungswirkung.
Ursache für die zu hohe Brechkraft kann sein:
a) Die Baulänge des Auges ist zu lang (80% Wahrscheinlichkeit).
b) Die Flüssigkeitszusammensetzung im Auge bricht das Licht zu stark (20%).
Das Auge ist für sein optisches System zu lang gebaut. Die Lichtstrahlen kreuzen sich deshalb zu früh und erzeugen dadurch ein unscharfes Bild.

Bei der optischen Korrektur wird mit Hilfe einer Zerstreuungslinse der Kreuzungspunkt der Lichtstrahlen nach hinten verschoben. Das Bild ist dadurch wieder scharf erkennbar.
Die ersten Anzeichen:- Zusammenkneifen der Augen beim Blick in die Ferne
- Bekannte und Freunde werden auf der Straße schwer oder gar nicht erkannt
- Kinder neigen dazu, beim Schreiben mit der Nase am Heft zu kleben
- deutlich schlechteres Sehen in der Dämmerung und in der Nacht
- Linse
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Die Augenlinse ist durch die Muskulatur mehr oder weniger gekrümmt und besitzt dadurch die Fähigkeit zur Akkommodation. Durch die Linse erhält das Auge die Fähigkeit, Gegenstände in verschiedenen Entfernungen deutlich auf der Netzhaut abzubilden.
- Linsenektopie
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Linsenluxation. Angeborene Verlagerung der Augenlinse
- Linsenextraktion
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Linsenentfernung
- Linsenimplantation
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Linseineinbringung. Entweder in der vorderen Augenkammer und an der Iris fixiert oder in der Hinterkammer an der stehen gebliebenen Linsenkapsel aufgelegt
- Macula
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gelber Fleck. Jener Punkt, wo schärfstes Sehen möglich ist
- Makuladegeneration
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Netzhautablösung, die bis zur Erblindung führen kann
- Melanoblastom
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Hirntumor. Tumor der Aderhaut
- Mineralisches Glas
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Silikatglas. Besteht hauptsächlich aus mineralischen Rohstoffen
- Miosis
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Pupillenverengung bei Blendung oder durch Medikamente
- Monokularsehen
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Einäugiges Sehen. Jedes Auge kann für sich durchaus voll funktionsfähig sein, jedoch entsteht im Gehirn ein Wahrnehmungsbild geringer Qualität und mit wenig Informationsgehalt als bei der Wahrnehmung mit beiden Augen.
- Motilitätprüfung
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Prüfung der Augenbewegungen
- Multiple Sklerose
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Chronisch-progrediente, in Schüben verlaufende demyelinisierende Erkrankung unklarer Genese. Eine der häufigsten Nervenkrankheiten.
- Mydriasis
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Verzögerung aller Pupillenreaktionen, meist einseitig Pupillenerweiterung durch Sympathikusreizung.
- Nachtblindheit
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Dunkeladaptionsschwäche (Anpassungsschwäche). Stark eingeschränkte Anpassung des Auges an eine sehr geringe Helligkeit.
- Nachtmyopie
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Kurzsichtigkeit, die nur bei Dämmerung bzw. bei abnehmender Helligkeit einsetzt.
- Nekrose
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Örtlicher Gewebstod
- Nervus opticus
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Sehnerv
- Nervus trigeminus
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Hirnnerv
- Neuralgien
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Bezeichnung für Schmerz-Syntome, die auf das Ausbreitungsgebiet eines Nervs beschränkt sind.
- Neuritis Retrobulbaris
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Entzündung des rückwärtigen Teils des Sehnervs
- Neurititis nervi optici
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Entzündung des ganzen Sehnervs oder nur seines intrabulbulären Teils
- Nullblickrichtung
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Blickrichtung waagrecht geradeaus bei parallelen Fixierlinien beider Augen
- Nullblickrichtung des Auges
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Blickrichtung waagrecht geradeaus bei ungezwungener Kopf- und Körperhaltung im Monokularsehen (einäugiges Sehen)
- Nyktalopie
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Tagblindheit
- Nystagmus
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Augenzittern. Unwillkürliche, rhythmische, schnell aufeinander folgende Zuckungen der Augäpfel, die entweder schon in der Ruhelage, oder erst beim Blick in bestimmte Richtungen oder in Abhängigkeit von verschiedenen Kopf- bzw. Körperlagen auftreten können.
- Okklusion
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Zudecken eines Auges
- Opthalmoplegia externa
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Augenmuskellähmung
- Optikusatrophie
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Schwund des Sehnervs, Sehnervenatrophie
- Optometrie
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Lehre, mit augenoptischen Verfahren nicht krankhafte Sehfehler festzustellen, zu vermessen und sie unter Berücksichtigung der physiologischen Optik mit Brillen, Kontaktlinsen oder anderen Sehhilfen zu korrigieren.
- Optotypen
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Sehzeichen. Sammelbegriff für in Sehtesten verwendete Buchstaben, Ziffern und Testfiguren
- Orbita
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Augenhöhle
- Orbitalphlegmone
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Akute Entzündung der Orbita
- Orbitalphlegmone
-
Akute Entzündung der Orbita
- Orbitotomie
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Operative Eröffnung der Augenhöhle
- Organisches Glas
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Kunststoffglas. Es besteht hauptsächlich aus organischen Rohstoffen. Dieses Glas ist bis zu 40 Prozent leichter als mineralisches Glas.
- Orthoptik
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Lehre von der Behandlung schielender Augenpaare mit optischen Mitteln
- Palpebra superior
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Oberlid
- Papillenödem
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Ödem. Ansammlung wässriger Flüssigkeit in Gewebespalten
- Parallaxe
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Scheinbare Verschiebung, die zwei in unterschiedlicher Entfernung gelegene Objektpunkte bei einer Änderung des Beobachtungsstandpunktes gegeneinander zeigen. Die Parallaxe wird angegeben durch die Änderung des Winkels, unter dem die beiden Objektpunkte gesehen werden. Besonders bei Zielfernrohren können bei schrägem Durchblick Abweichungen zwischen Fernpunkt und Zielstachel ergeben, die dann zu einem falschen Zielen führen. Gute Zielfernrohre haben deshalb auch eine eigene Einstellmöglichkeit um die Parallaxe für eine bestimmte Entfernung verhindern zu können.
- Parese
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Motorische Schwäche, unvollständige Lähmung
- Photophobie
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Lichtempfindlichkeit. Visuelle Störempfindung bei Helligkeiten unterhalb der normalen Blendungsdichte. Photophobie kann unter anderem auftreten bei Augenentzündungen, Migräne, Grauer Star (Linsentrübung) und möglicherweise auch bei einer unkorrigierten Winkelfehlsichtigkeit (Schielen).
- Photorezeptor
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Lichtempfindliche Sinneszelle der Netzhaut. Zu unterscheiden sind Stäbchen und Zäpfchen
- Phototropes Glas
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Glas, dessen Tönung sich der Lichthelligkeit anpasst. Durch die Bestrahlung von UV-Licht dunkelt sich das Glas von selbst. Beim Betreten eines Raumes wo keine UV-Strahlung mehr vorhanden ist, hellt sich das Glas innerhalb weniger Sekunden wieder von selbst auf.
- Pinguecula
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Lidspaltenfleck. Harmlose Verdickung der Bindehaut in der Lidspalte.
- Polarisation
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Polarisiertes Licht besteht aus Lichtstrahlen, bei denen alle die Ätherschwingungen nur in einer einzigen Richtung stattfinden. Alle Schwingungen polarisierten Lichtes liegen in einer einzigen Ebene, der Schwingungsebene. Natürliches Licht hingegen besteht aus Stahlen, bei denen die Ätherschwingungen nach allen möglichen Richtungen hin erfolgen, wobei in jedem einzelnen Lichtstrahl die Schwingungen stets nur in einer Richtung vor sich gehen.
- Polarisationsfilter
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Folie oder planparallele Platte, von der Strahlung in einer Schwingungsrichtung bevorzugt durchgelassen wird.
- Polarisationstrennung
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Methode der Objektdarbietung mit Hilfe von polarisiertem Licht. Durch Polarisationsfilter als Polarisator werden die einzelnen Augen zugeordneten Testbildanteile mit senkrecht zueinander stehender Polarisationsrichtung erzeugt. Durch entsprechende ausgerichtete Polarisationsfilter als Analysator werden die simultan getrennten Testbildanteile betrachtet.
- Prismen
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Prismen sind Korrektionsgläser, die den Lichtstrahl in eine bestimmte Richtung ablenken. Sie werden als Korrektionsgläser verwendet, wenn die Augen von der Normalblickrichtung abweichen.
Prismengläser sollen erst gegeben werden, wenn entsprechende Beschwerden auftreten, wie z.B.: Kopfweh, Doppelbilder, ...Vorher ist aber eine genaue Kontrolle notwendig, um abklären zu können, ob es noch eine andere Ursachen für die Beschwerden, außer der Abweichung der Augen von der Normalblickrichtung, gibt.
- Prismendioptrie
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Einheit für prismatische Ablenkung. 1 pdpt. entspricht 0,57°
- Ptosis
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Herabhängen des Oberlides. Enge Lidspalte aufgrund einer Sympathikuslähmung.
- Pupille
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Öffnung in der Regenbogenhaut (Iris). Ihre Größe wird durch Lichteinfall, Naheinstellungsimpulse und andere Einflüsse verändert.
- Refraktionsbestimmung
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Bestimmung des Brechwertes des Auges in Beziehung zu seiner Achsenlänge. Mit Hilfe von Probiergläsern werden Dioptrienwerte von Brillengläsern oder Kontaktlinsen ermittelt, die ein scharfes Bild auf der Netzhaut ermöglichen.
- Retina
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Netzhaut. In der Netzhaut wird das auftretende Licht mit Hilfe von Rezeptoren in elektrische Impulse umgewandelt und an den Sehnerv weitergeleitet. Bilder, die vor oder hinter der Netzhaut auftreffen, können nicht scharf an den Sehnerv weitergegeben werden.
- Retinitis circinata
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Kreisförmige Netzhautentzündung
- Retrolente Fibroplasie
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Zur Erblindung führende Augenerkrankung mit Bildung einer gefäßreichen Bindegewebsplatte hinter der Linse – kommt fast nur bei unreifen Frühgeborenen vor.
- Saccus lacrimalis
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Tränensack
- Schielen
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Strabismus. Stellungsfehler der Augen zueinander, bei dem die Fixierlinie nur eines Auges auf den Fixationspunkt (Blickpunkt) gerichtet ist und/oder die Vertikallinie beider Augen nicht zueinander parallel sind.
- Schielen - Strabismus
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Beim gleichzeitigen und gleichmäßigen Blick auf ein Objekt entsteht ein dreidimensionales Bild. Durch diese Tiefenwahrnehmung ist Entfernungsschätzung möglich.
Bei einer Störung dieses Sehverhaltens fixiert ein Auge den Punkt, während das andere Auge auf eine ganz andere Stelle schauen kann. Dieses abweichende Bild wird vom Gehirn meist unterdrückt und ist somit nicht mehr als solches erkennbar.
Die Ursache von Strabismus kann vielerlei Gründe haben und bedarf einer genaueren Ursachenuntersuchung.
Man unterscheidet dabei 2 Arten:PHORIE
STRABISMUS
Erkennbarkeit nur bei Überlastung der Augen
oder bei künstlicher Trennung
der Seheindrückediese Fehlsichtigkeit ist
offensichtlichFusionsausgleich meistens möglich nicht mehr möglich Binokulares Sehen vorhanden nicht mehr vorhanden
(Ausnahme:
Strabismus paralyticus) - Sclera
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Lederhaut
- Screening
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Durchführung optometrischen Verfahren, die aufgrund von Beobachtungen oder Messungen Hinweise auf die Überschreitung von Regelwerten zum Beurteilen der Funktion oder des Zustandes des visuellen Systems ergeben. Screening ist kein Bestandteil der Augenglasbestimmung
- Sehen
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Sammelbegriff für visuelle Empfindung, Wahrnehmung und Erkennung
- Sehnervenatrophie
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Sehnervenschwund
- Sehschärfe
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Visus. Fähigkeit der Netzhaut, zwei Punkte gerade noch als getrennt zu erkennen.
- Sehtest
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Ermittlung der vorhandenen Sehleistung mit oder ohne Korrektur. Mit Hilfe von Sehzeichen wird die ein- oder beidäugige Sehleistung festgestellt. Das Ergebnis ist der Visus, der meist in Prozenten ausgedrückt wird.
- Sehzeichen
-
Sammelbegriff für in Sehtesten verwendete Buchstaben, Ziffern und Testfiguren
- Senile Katarakt
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Grauer Altersstar. Durch Verlangsamung des Stoffwechsels kann es jenseits des 60. Lebensjahres zu einer Eintrübung der Linse kommen.
- Sensorik
-
Gesamtheit der nervlichen Verarbeitung von Reizen aus der Umwelt
- Simultansehen
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Sehen bei gleichzeitiger beidäugiger Wahrnehmung
- Simultan – Verfahren
-
Verfahren zur gleichzeitigen Darbietung von monokular oder binokular zu vergleichenden Sehzeichen oder Testbildteilen
- Skleritis
-
Lederhautentzündung
- Skotom
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Gesichtsfeldausfall. Minderung oder Ausfall von Sehfunktionen für einen begrenzen Gesichtsfeldbereich, die oder der subjektiv empfunden und/oder objektiv nachgewiesen werden kann. Skotome können zeitweilig oder dauerhaft auftreten.
- Sphärisches Glas
-
Die Krümmung der Brillenglasfläche ist in allen Punkten gleich
- Staphyloma
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Hervorwölbung am Auge
- Stereoskopisches Sehen
-
Räumliches Sehen
- Strabismus
-
Schielen. Stellungsfehler der Augen zueinander, bei dem die Fixierlinie nur eines Auges auf den Fixationspunkt (Blickpunkt) gerichtet ist und/oder die Vertikallinie beider Augen nicht zueinander parallel sind.
- Stäbchen
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Photorezeptor der Netzhaut für besonders niedrige Leuchtdichte
- Sulfonamide
-
Sammelbezeichnung für Chemotherapeutika
- Suppression
-
Unterdrückung eines Seheindruckes. Relative visuelle Hemmung.
- Symblepharonbildung
-
Lidverwachsung mit dem Augapfel
- Symptom
-
Typisches, meist ungünstiges Kennzeichen. Beispiel: Photophobie ist oft ein Syntom für unkorrigierte Winkelfehlsichtigkeit
- Syndrom
-
Gemeinsames Auftreten von Symptomen, das zu einem bestimmten Erscheinungsbild führt
- Tiefensehen
-
Visuelle Wahrnehmung der Entfernung, in der sich Objektpunkte vom Beobachter befinden
- Tonus
-
Zustand der Muskelspannung
- Trigeminus
-
Hirnnerv
- Tunica vasculosa
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siehe Uvea
- Unterkorrektion
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Korrektion einer Fehlsichtigkeit mit einem geringeren Betrag als die Vollkorrektion dieser Fehlsichtigkeit erfordert.
- Uvea
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Mittlere Augenhaut. Aus Chorioidea, Iris und Corpus ciliare bestehende mittlere Schicht des Auges.
- Visus
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Sehschärfe. Fähigkeit der Netzhaut, zwei Punkte gerade noch als getrennt zu erkennen.
- Weitsichtigkeit - Hyperopie
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Bei der Weitsichtigkeit ist die Brechkraft des Auges zu gering. Deshalb kreuzen sich die ins Auge einfallenden Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut. Um diese zu geringe Brechkraft des Auges auszugleichen, wird als Korrekturglas ein Plusglas verwendet. Dieses Glas vergrößert die Sammelwirkung des Auges durch eine Sammellinse.
Ursache für die zu geringe Brechkraft kann sein:
a) Die Baulänge des Auges ist zu kurz.
b) Die Flüssigkeitszusammensetzung im Auge bricht das Licht zu schwach.
Das Auge ist für sein optisches System zu kurz gebaut. Die Lichtstrahlen kreuzen sich deshalb zu spät und erzeugen dadurch ein unscharfes Bild.

Bei der optischen Korrektur wird mit Hilfe einer Sammellinse der Kreuzungspunkt der Lichtstrahlen nach vorne verschoben. Das Bild ist dadurch wieder scharf erkennbar.
Die ersten Anzeichen:
- beim längerem Lesen verschwimmen die Buchstaben
- häufige unerklärliche Kopfschmerzen und Unbehaglichkeit
- deutlich schlechteres Sehen bei Ermüdungserscheinungen
- Zapfen
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Photorezeptor besonders für höhere Leuchtdichten und für das Farbensehen
- Zilien
-
Wimpern
- Zyklitis
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Ziliarkörperentzündung
- Äthiologie
-
Lehre von den Krankheitsursachen
- Überkorrektion
-
Korrektion einer Fehlsichtigkeit mit einem höheren Betrag als die Vollkorrektion dieser Fehlsichtigkeit erfordert.
- Überrefraktion
-
Augenglasbestimmung mit getragenen Korrektionsmitteln wie Brille oder Kontaktlinse. Überrefraktionen werden durchgeführt, um die vorhandenen Sehhilfen in ihrer Stärke und Wirkung zu überprüfen.
Filialen:
Hafnerstraße:
Optik/Kontaktlinsen/Hörgeräte
Hafnerstr. 5, 2130 Mistelbach
Tel. 02572/2165-11
Fax 02572/2165-19
h5(at)optik-janner.at
Mo – Fr: 8.00 – 17.30 Uhr
Sa: 8.30 – 13.00 Uhr
Zayagasse:
Optik/Kontaktlinsen
Zayag. 5, 2130 Mistelbach
Tel. 02572/2165-21
Fax 02572/2165-29
z5(at)optik-janner.at
Mo – Fr: 8.00 – 17.30 Uhr

